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Zur Ausstellung
„Vom Fremden zum Mitbürger“
Vom 25. bis 28. September 2017 in der Urania

Die Neuberliner

Sie sind in den USA, Guinea-Bissau, Palästina oder Taiwan geboren, heißen Calvin, Jorge, Ahmet oder Minh und haben etwas gemeinsam: sie verließen ihr Geburtsland, um heute mit uns in Berlin zu leben.
So unterschiedlich wie die Herkunftsländer sind auch die Beweggründe für ihren Umzug.
Während der ehemalige Angehörige der US Army „einfach hängen blieb“, trieb andere die politische Situation im Heimatland auf den teilweise langen Weg zu uns. Aber auch die Neugierde oder die Aussicht auf eine bessere Ausbildung oder auf den Traumjob führten die Menschen in unsere Stadt. In der Ausstellung erzählen zwölf Zuwanderer ihre Geschichte.
Durch die Berichte bietet sich dem Besucher ein Einblick in die Vielfältigkeit der Motivation, Entwicklungen und Lebenswege der Menschen und zeigt uns nebenbei, wie wir von ihnen wahrgenommen werden.
So werden die positiven Aspekte der Zuzugsmöglichkeiten aus anderen Ländern deutlich und es eröffnen sich neue Blickwinkel und Sichtweisen auf die vielfältigen Chancen des Zusammenlebens in einer offenen Gesellschaft.

Die Ausstellung

Als Präsentationswände dienen zwei Industrieregale, die Deutschland als Industriestaat versinnbildlichen. Sie stehen als Eckregale gegenüber und bilden so einen Raum, ein Zimmer, eine Stube. Die Interviews und Informationen werden durch Exponate ergänzt, die ebenfalls „eingewanderte“ Konsumgüter, Nahrungsmittel oder Dekorationen darstellen, die schon lange in unserer Gesellschaft heimisch und beliebt geworden sind.
Zwischen den Regalen liegt ein runder Teppich im orientalischen Stil, darauf steht ein Glastisch im Industriedesign als optisches Zentrum für Deutschland.
Auf dem Glastisch stehen Gegenstände und ein digitaler Bilderrahmen als Klischeebox, die Deutschland und die Sicht auf die Deutschen repräsentieren.
So entsteht ein „Innen“ und „Außen“ und der Betrachter kann die Perspektive wechseln und den Schritt von fremd, also dem Ausgeschlossen sein, zu der Geborgenheit oder Gemütlichkeit, dem Dazuzugehören, räumlich nachempfinden.

Die Projektgruppe

In unserer Projektgruppe arbeiten Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund und aus unterschiedlichen Berufsfeldern zusammen.
Sie alle sind kulturell, politisch oder künstlerisch interessiert und nutzen die Mitarbeit in diesem Projekt, um Erfahrungen in kulturellen Berufsfeldern wie Journalismus, digitale Bildarbeit, Webdesign oder Eventmanagement anzueignen.

Dieses Projekt wird gefördert vom Ausstellung Urania b2